Abteilung und Poliklinik für Sportorthopädie

Op

OP Bereich

Liebe Patientin, Lieber Patient,

im Januar 2010 eröffnete das neue OP-Zentrum Nord am Klinikum rechts der Isar. In diesem OP-Zentrum stehen der sportorthopädischen Abteilung zwei modernst ausgestattete OP-Säle zur Verfügung, in welchen arthroskopische, minimalinvasive sowie konventionelle Operationen stattfinden.

Unser pflegerisches Team besteht aus Gesundheits- und KrankenpflegerInnen,  Operationstechnischen Assistenten und Gesundheits- und KrankenpflegerInnen  mit Fachweiterbildung  zur OP-Schwester. Durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildung und der Kooperation mit anderen Fachrichtungen(z.B. Anästhesie) sowie der engen Zusammenarbeit mit den Ärzten der Sportorthopädie, ist es uns möglich Sie nach dem neusten Stand der Medizin und Technik zu behandeln.

Sie werden von uns vor, während und nach der Operation stetig betreut.

Nach Übernahme von Station in den OP leitet die Anästhesie die Narkose ein. Anschließend werden Sie spezifisch für die Operation gelagert, um einen optimalen Zugang zum OP-Gebiet zu gewährleisten. Im Anschluss an die Desinfektion und sterile Abdeckung erfolgt der mit Ihnen besprochene Eingriff. Nach OP-Ende und Narkoseausleitung werden Sie in unserem Aufwachraum überwacht. Wenn Sie sich von der Narkose erholt haben, werden Sie auf Station zurückgebracht.

Wir werden Sie während ihres Aufenthaltes im OP bestmöglich begleiten um Ihnen die Nervosität und  ein eventuelles Gefühl der Unsicherheit zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr OP-Team


OP-Vorbereitung

Nach Feststellung einer Operationsnotwendigkeit im Rahmen der klinischen Untersuchung in der Poliklinik für Sportorthopädie erfolgt gemeinsam mit dem Patienten die Planung des Operationstermins.

Vor der Durchführung einer Operation sind einige Abklärungen und Aufklärungsgespräche notwendig. In der Regel finden diese Voruntersuchungen am Tag vor dem geplanten operativen Eingriff statt (prä-OP-Tag).

Der erste Schritt am prä-OP-Tag ist die vorstationäre Aufnahme des Patienten in der zentralen Patientenaufnahme (am Haupteingang des Klinikums Rechts der Isar).

Danach bitten wir Sie, sich auf der Station R1a, im 1. Obergeschoss des Bau 524, im „Wartebereich für stationäre Patientenaufnahme“ einzufinden. Hier findet die Operationsaufklärung durch einen Assistenzarzt der Sportorthopädie über den operativen Eingriff, die möglichen Risiken und Komplikationsmöglichkeiten sowie die Nachbehandlung statt.

Im Rahmen dieses Aufklärungsgesprächs werden auch die durch den Hausarzt durchgeführten Untersuchungsbefunde (Laboruntersuchungen, EKG, ggfls. Röntgenuntersuchung des Brustkorbes) überprüft (bitte alle Vorbefunde und Laborwerte mitbringen!) und, bei Bedarf weitere Untersuchungen bei uns im Klinikum Rechts der Isar veranlasst. Es besteht auch die Möglichkeit, die gesamte präoperative Abklärung bei uns vornehmen zu lassen. Dies ist jedoch nur bei „gesunden“ Patienten sinnvoll möglich. Bei internistisch vorbelasteten Patienten (z.B. Herz-, Lungenerkrankung, rheumatische Erkrankung, Diabetikern, blutverdünnten Patienten etc.) ist dringend eine hausärztliche oder fachärztliche Vorabklärung auf OP-Fähigkeit notwendig.

Ein weiteres Aufklärungsgespräch findet in der Prämedikationsambulanz der Klinik für Anästhesiologie statt. Hier besprechen Sie mit einem Narkosearzt (Anästhesist), welches Narkoseverfahren für Sie in Frage kommt.

Im Rahmen der Operationsvorbereitung wird auch die Aktualität und Vollständigkeit der Bildgebung (Röntgen, MRT (Kernspintomographie), CT (Computertomographie), ggf. weitere Spezialuntersuchungen) überprüft, und ggf. weitere veranlasst. Wir bitten alle Patienten, bereits vorliegende Röntgenbilder etc. auf Film oder – von uns bevorzugt - digitalisiert auf CD mitzubringen. Papierausdrucke weisen eine meist sehr schlechte Qualität auf, die oft eine Wiederholung der Untersuchung notwendig macht.

Schlussendlich erfolgt die Vorstellung bei den Schwestern auf der für den Patienten zuständigen Station R1a oder H1a mit entsprechender pflegerischer Information und Aufnahme. Ein Einbettzimmer kann nur bei entsprechender Bettenkapazität bezogen und somit nicht garantiert werden.

Bitte planen Sie für die gesamte OP-Vorbereitung und alle Untersuchungen ca. 3 Stunden ein.

Da alle Krankenkassen eine stationäre Aufnahme am prä-OP-Tag (also auch die Übernachtung vor der OP) nur noch bei medizinischer Notwendigkeit bezahlen, verlassen unsere Patienten in der Regel nach Abschluss der vorstationären Untersuchungen die Klinik zur Übernachtung im Hotel oder zu Hause.

Bei langer/weiter Anreise besteht die Möglichkeit, in der Nähe des Klinikums ein Hotelzimmer zu reservieren. Diesbezüglich können wir Ihnen auf Anfrage geeignete Hotels in der Umgebung nennen.

Soweit es die Bettenkapazität erlaubt, gibt es auch die Möglichkeit einer Übernachtung im Krankenhaus: als Wahlleistung „Hotelübernachtung“ (Kosten ca. 137,--€ - im Voraus an der Kasse des Klinikums zu bezahlen). Diese wird jedoch von den Krankenkassen meist nicht erstattet.

Die stationäre Aufnahme erfolgt dann nüchtern am Operationstag, um 6:45 Uhr, auf Station R1a bzw. H1a, wo am Vortag bereits die Vorstellung bei den Schwestern stattgefunden hat.